Monitoring as a Service: Die digitale Sicherheit auslagern

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Um sicherzustellen, dass die eigene Infrastruktur vor Cyberangriffen geschützt ist, setzen Unternehmen zunehmend Tools zur Überwachung der IT-Infrastruktur ein. Dieser Markt wird voraussichtlich stark wachsen: von 16,1 Milliarden US-Dollar im Jahr 2020 auf mehr als 64,5 Milliarden US-Dollar im Jahr 2031. Ein Segment, das dabei immer beliebter wird, ist Monitoring as a Service (MaaS). Insbesondere nach der Zunahme der Fernarbeit und Telemedizin während der Covid-19-Pandemie, stieg der Markt für MaaS an.

MaaS-Angebote bestehen aus verschiedenen Tools und Anwendungen. Mit diesen werden bestimmte Aspekte einer Anwendung, eines Servers, eines Systems oder einer anderen IT-Komponente überwacht. Der Ansatz zielt darauf ab, die maximale Verfügbarkeit, Sicherheit und Leistung von IT-Ressourcen durch eine 24/7-Echtzeitüberwachung zu gewährleisten. Diese wird im Rahmen eines nutzungsbasierten Abrechnungsmodells in Auftrag gegeben.

Mit der zunehmenden Verbreitung von Cloud Computing wird auch Monitoring as a Service immer beliebter. Die Vorteile sind beträchtlich: Es besteht die Möglichkeit einer proaktiven Analyse der IT-Umgebung über Dashboards, die als Online- und Echtzeit-Röntgenbild der gesamten IT-Infrastruktur fungieren. Sie ermöglichen eine frühzeitige Erkennung möglicher Probleme, agile Eingriffe und kontinuierliche Optimierungen.

MaaS-Anbieter verfügen über eine vollständige Informationssicherheitsinfrastruktur, ein engagiertes Team und skalierbare Dienste. All dies ist für ihre Kunden von Vorteil. Denn wenn ein Unternehmen versucht, eine eigene Sicherheitsinfrastruktur aufzubauen, sollte es sich auf den Bedarf an qualifiziertem Personal, technischen Aktualisierungen, die Planung von Operationen, die Identifizierung von Schwachstellen und auch die Lösungen zu deren Behebung konzentrieren.

Deshalb:

  • MaaS bietet Ihren Kunden ein schlüsselfertiges Überwachungstool zu einem minimalen Preis.
  • MaaS bringt den Kunden dazu, sich auf sein Geschäft zu konzentrieren, anstatt sich um die Sicherheit seiner Unternehmensdaten zu sorgen.
  • MaaS bietet seinen Kunden einen 24/7-Support. Sie können Probleme melden und erhalten unmittelbare Unterstützung vom MaaS-Team.

Doch Monitoring as a Service kann noch mehr als das:

  • Vereinfachen, kontrollieren und reduzieren Sie die Kosten für den IT-Support, indem Sie einen MaaS-Anbieter mit der Überwachung Ihrer Infrastruktur beauftragen.
  • Überwachen Sie Ihre gesamte hybride IT-Umgebung, einschließlich gehosteter oder lokaler privater Clouds, öffentlicher Clouds und Multi-Clouds sowie älterer IT-Elemente in einer einzigen, ganzheitlichen Ansicht.
  • Setzen Sie IT-Personal frei und senken Sie somit die internen Supportkosten, indem Sie Ihren Teams die Möglichkeit geben, sich auf strategische Projekte zu konzentrieren, ohne dabei die Überwachung Ihrer Infrastruktur zu gefährden, indem Sie die Überwachung und Verwaltung komplexer neuer Technologien an einen MaaS-Anbieter auslagern.
  • Beauftragen Sie eine einzige Instanz, die für ein IT-Infrastruktursegment verantwortlich ist. So vereinfachen Sie die Verwaltung und erhöhen die Verantwortlichkeit für die Serviceleistung und -qualität – so können IT-Organisationen die internen SLAs und die Erwartungen der Benutzer erfüllen.

Mit Monitoring as a Service können viele der Probleme, die mit dem Ausbau der Überwachung verbunden sind, beseitigt werden. Anstatt zu versuchen, Prozesse und Berichte zu bestreiten, können Sie sie vereinfachen und möglicherweise sogar neue Erkenntnisse gewinnen.

Mit MaaS können Berichte automatisch über ein Dashboard erstellt werden. Das ist unabhängig davon, wie viele verschiedene Systeme beteiligt sind. Berichte können auch so geplant werden, dass sie in bestimmten Intervallen oder zu bestimmten Zeiten sowie beim Eintreten bestimmter Ereignisse ausgeführt werden.

Ein weiteres großes Problem im Zusammenhang mit der Erweiterung der Überwachung ist, dass jede Anwendung ihre eigene Benutzeroberfläche, Dokumentation und eigene Daten hat. Da keine dieser Anwendungen miteinander kommuniziert, führt dies zu vielen Kontrollpunkten. Alle davon müssen manuell verwaltet werden. Mit der steigenden Anzahl von Anwendungen steigt auch die Gefahr, dass etwas verloren geht. MaaS-Dienstleister haben Erfahrung darin, Unternehmen dabei zu helfen, herauszufinden, welche Anwendungen am stärksten überwacht werden müssen. Sie sind auch erfahren darin, alle Daten korrekt zu verwalten.

Darüber hinaus ist die IT-Risikominderung ein fortlaufender Zyklus: Besonders durch das Zurückbleiben der verfügbaren Ressourcen hinter den Anforderungen, was eine mehrjährige Planung erforderlich macht. Risiken verändern sich im Laufe der Zeit; daher müssen ständig neue Ansätze in Betracht gezogen werden. Die Digitalisierung, die die Weltwirtschaft im Jahr 2020 erlebt hat und im Jahr 2021 weiter erleben wird, macht diesen neuen Blick auf das Risikomanagement dringend erforderlich. In diesem Zusammenhang wird MaaS zu einer praktikablen Lösung für Unternehmen aller Branchen und Größen.

Und wer sind die Hauptakteure auf dem MaaS-Markt?

Amazon (AWS), eG Innovations, Anturis, Cisco (AppDynamics und ThousandEyes), CloudMonix, Broadcom, Datadog, CloudRadar, Dynatrace, Paessler, LogicMonitor, Netdata, Microsoft, Sematext, Micro Focus, TeamViewer (Monitis), Zenoss, SolarWinds, Zoho Corporation, usw.

Die von den MaaS-Anbietern bereitgestellten Tools können in mancher Hinsicht variieren, aber es gibt sehr grundlegende Überwachungsschemata, die allein aufgrund ihrer Vorteile zu Ad-hoc-Standards geworden sind.

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