So wichtig ist Sicherheit bei IoT-Projekten

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Auf welche Hindernisse stoßen diejenigen, die IoT-Lösungen nutzen? Und was bremst all diejenigen, die beabsichtigen, den Weg des Internets der Dinge in Zukunft zu beschreiten? Diese Frage stellte Kaleido Intelligence, ein Beratungsunternehmen für Marktforschung und Konnektivität, mehr als 750 Fachleuten, die sich mit der IoT-Landschaft befassen. In einer Umfrage standen kürzlich die wichtigsten Faktoren im Zusammenhang mit der IoT-Konnektivität im Zentrum des Interesses.

Zu den in der Umfrage behandelten Themen gehörten das IoT-Projektmanagement, seine Hauptprobleme und die Anforderungen an Dienstleister. Außerdem wurden die Faktoren untersucht, die zur Einführung von Technologien wie eSIM und privaten 5G-Netzen führen.

Die wichtigsten Ergebnisse der Umfrage im Überblick:

  • IoT-Implementierungen auf der Grundlage von Mobilfunknetzen geben in Unternehmen weiterhin Anlass zur Besorgnis, da es immer wieder Fragen zur Sicherheit und Verfügbarkeit von Diensten gibt.
  • Die End-to-End-Sicherheit war die größte Sorge derjenigen, die derzeit IoT-Lösungen einsetzen oder dies für die Zukunft in Erwägung ziehen.
  • Die Umfrageteilnehmer halten es für extrem wichtig, dass multinationale Lösungen vor Roaming-Beschränkungen geschützt werden.
  • Fast alle Befragten erwarten, dass Provider irgendeine Form von Sicherheit bieten. Mehr als die Hälfte fragt nach erweiterten Optionen wie IP-Beschränkungen, Erkennung von Datenverkehrsspitzen sowie unkonfigurierten Ports.
  • Design und Hardwareunterstützung werden von denjenigen, die die Technologie bislang noch nicht eingeführt haben, als die größten Herausforderungen angesehen.
  • Vertikalspezifische Lösungen sind zunehmend gefragt.

„Konnektivität ist eine grundlegende Voraussetzung für die Nutzung von IoT-Lösungen. Aber sie ist in der Regel auch eine Quelle von Problemen – vor allem bei Projekten, die nicht richtig dimensioniert sind. Ziel dieser Studie war es, die wichtigsten Konnektivitätsprobleme von Unternehmen aufzudecken und herauszufinden, wie eine Kombination aus Branchenkenntnis und Ausbildung dabei helfen kann, den aus den Daten in IoT-Lösungen generierten Wert zu maximieren“, sagt Steffen Sorrell, Forschungsleiter bei Kaleido Intelligence.

Noch mehr Herausforderungen

Nicht nur die Sicherheit stellt eine Herausforderung bei der Einführung von IoT-Lösungen dar. Wie eine Umfrage des Satellitenbetreibers Inmarsat ergab, streben viele Unternehmen außerdem nach mehr Kosteneffizienz und Umweltverträglichkeit.

Mehr als die Hälfte (54 %) der Befragten gaben an, dass Kosteneffizienz der Hauptgrund für die Einführung von IoT-Technologien ist, gefolgt von ökologischer Nachhaltigkeit und besserer Transparenz der Lieferketten (jeweils 48 %). Viele Unternehmen sehen sich jedoch nach wie vor mit erheblichen Hindernissen bei der IoT-Einführung konfrontiert, da es ihnen gerade in der Einführungsphase an internen Fähigkeiten und zuverlässigen Verbindungen mangelt (37 % bzw. 24 %).

„Die Effizienzgewinne und Kosteneinsparungen, die das IoT neben den enormen Vorteilen für die Umwelt bieten kann, zeigen deutlich, warum viele Unternehmen IoT-Lösungen anstreben. Um die größtmöglichen Vorteile zu erzielen, müssen sie jedoch sicherstellen, dass die richtigen Fähigkeiten und Konnektivitätsanforderungen vorhanden sind“, sagt Mike Carter, Präsident von Inmarsat Enterprise. Die Untersuchung hat gezeigt, dass Unternehmen, die sich mit der Umsetzung der richtigen Konnektivitätsstrategien schwertun, hinter ihren Mitbewerbern zurückbleiben. Firmen mit einer formellen IoT-Strategie sind in einer deutlich besseren Position, um die Vorteile eines optimierten, nachhaltigeren Betriebs zu nutzen.

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