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5 Empfehlungen für ein erfolgreiches IT Monitoring

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Die Überwachung der IT-Infrastruktur wird zunehmend als Geschäftsprozess betrachtet. Das Ziel: IT-Infrastrukturdaten zu sammeln und zu analysieren und diese Daten zu nutzen, um die Geschäftsergebnisse zu verbessern und die Wertschöpfung im Unternehmen voranzutreiben.

Doch wer eine große IT- oder Netzwerkinfrastruktur überwachen muss, steht vor einigen Herausforderungen.

Hier sind einige praktische Empfehlungen, die Ihnen dabei helfen, das Monitoring zu optimieren und zu maximieren, Zeit und Geld zu sparen und gleichzeitig bessere IT-Services für Ihr Unternehmen bereitzustellen.

1 – Definieren Sie Messpunkte, Grenzwerte und Alarme

Bevor Sie Ihre Architektur zur Überwachung planen, müssen Sie Ihre IT-Umgebung verstehen. Am wichtigsten ist, dass Sie wissen, wie viele Messpunkte Sie haben.

Für alles, was Sie überwachen wollen, gibt es mehrere Messpunkte. Wenn Sie die Geräte selbst überwachen wollen, müssen Dinge wie die Gerätetemperatur, die Geschwindigkeit des Lüfters, der verbleibende Speicherplatz, die CPU-Leistung oder andere Metriken, die relevant sein könnten, überwacht werden.

Je mehr Messpunkte Sie haben, desto mehr Rechen- und Planungsleistung ist offenbar für Ihr Monitoringkonzept erforderlich.

2 – Segmentieren Sie das Netzwerk

In großen Netzwerken ist es nicht umsetzbar, Tausende (oder gar Zehntausende) von Suchmaschinen im gesamten Netzwerk zu haben, die Daten an einen zentralen Überwachungsserver zurücksenden. Stattdessen sollten Sie Ihre Infrastruktur logisch segmentieren.

3 – Schaffen Sie einen zentralen Überblick

Unabhängig davon, wie Sie Ihre Überwachung eingerichtet haben, verfügen Sie wahrscheinlich über mehrere Überwachungsserver, die Daten aus verschiedenen Teilen Ihrer Infrastruktur sammeln. Sie sollten diese alle zusammenführen, damit Sie Ihre gesamte IT von einem zentralen Punkt aus verwalten können. Das machen Sie am besten, indem Sie Dashboards mit einem Überblick über die Infrastruktur erstellen, so dass Sie sofort wissen, wenn es Probleme gibt.

Ein Dashboard ist schlichtweg eine Form der Visualisierung von Informationen. Es kann so konfiguriert werden, dass es Betriebsdaten bereitstellt, Geschäftseinblicke gewährt oder ungewöhnliche Ereignisse hervorhebt, die eine Bedrohung der Sicherheit darstellen könnten.

Einen Gesamtüberblick über die IT-Infrastruktur zu haben, ist von zentraler Bedeutung, da IT-Teams mit vielen beweglichen und sich ändernden Teilen arbeiten. Die Umstellung auf ein einziges Tool hilft dabei, die IT-Leistung besser zu beurteilen und darüber zu berichten.

4 – Definieren Sie Reaktionsteams und richten Sie Benachrichtigungen ein

Um eine große IT-Infrastruktur zu verwalten, ist die IT-Abteilung in der Regel in Kompetenzbereiche unterteilt, sodass Sie separate Teams für verschiedene Funktionen haben. Zum Beispiel könnte ein Team für den Online-Shop zuständig sein, ein anderes Team für die E-Mail-Dienste und so weiter. Natürlich wären diese Teams auch für die Überwachung ihrer jeweiligen Bereiche zuständig.

Definieren Sie für Ihr Überwachungskonzept Benutzergruppen nach den Bereichen, auf denen ihr Fokus liegt. Legen Sie dann Fehlerbenachrichtigungen in diesen Bereichen fest, auf die die spezifischen Teams sofort reagieren müssen, wenn ein Problem erkannt wird.

5 – Falls zutreffend, denken Sie über die IT hinaus

Mit dem Aufkommen neuer Geschäftsszenarien und Produktionsprozesse werden die OT-Netzwerke immer größer und komplexer. In der Tat ist die Anzahl der IP-Adressen in der OT in vielen großen Unternehmen über mehrere Branchen hinweg bereits größer als in der IT. Es ist daher besonders wichtig, OT zu überwachen. Die Notwendigkeit eines zuverlässigen OT-Netzwerks wächst stetig.

Ein industrielles Netzwerk hat logischerweise andere Überwachungsanforderungen als ein normales IT-Netzwerk. OT-Teams wollen über den Status ihrer Prozessautomatisierungssysteme Bescheid wissen, wie zum Beispiel DCS (Distributed Control Systems), Hybridsysteme, PLCs (Programmable Logic Controllers), MES-Systeme wie Historian, LIMS (Laboratory Inventory Management Systems), Batch-Management-Systeme und andere spezifische Anwendungen (z. B. basierend auf OPC-Kommunikation). Außerdem müssen sie Netzwerkredundanz und Industrieprotokolle wie Profibus überwachen.

IT und OT waren bis vor kurzem nur sehr selten miteinander verknüpfte Infrastrukturen. Doch nun treibt die Digitalisierung die Annäherung beider voran. Daten, die für das effektive Management von Produktionsprozessen unerlässlich sind, müssen auf allen Ebenen gesammelt, analysiert und genutzt werden – von der Werkstatt bis zur Fabrikanlage. Das bedeutet, dass Geräte, die früher isoliert waren – zum Beispiel speicherprogrammierbare Steuerungen – jetzt mit Systemen zur Datenerfassung verbunden werden müssen.

Die Herausforderung bei der Überwachung dieser neuen konvergenten Infrastruktur besteht darin, mehrere Metriken in eine einzige Ansicht zu bringen. Im Wesentlichen geht es um einen Überblick über traditionelle IT-Elemente, OT-Elemente wie Gateway-Geräte und andere Gerätemetriken, einschließlich IoT-Geräte.

Das IoT verändert die Geschäftswelt weiter, während neue Technologien und miteinander verbundene Geräte Echtzeit-Analysen erzeugen. Dies ermöglicht es Unternehmen, die Kundenerfahrung zu verbessern und die Logistikanforderungen zu rationalisieren.

Laut den globalen Marktprognosen von Machina Research werden bis Ende 2024 fast 25 Milliarden Verbindungen bestehen. Das bedeutet, dass mehr Daten von überwachten Geräten, Anlagen und der allgemeinen Umgebung, in der sie existieren, generiert werden.

Fazit

Es ist eine längst akzeptierte, wenn auch unbequeme Wahrheit, dass die meisten Unternehmen die Bedeutung der IT erst dann erkennen, wenn es zu einem Ausfall kommt. Die meisten Mitarbeiter werden zustimmen, dass die Überwachung der Infrastruktur eine gute Idee ist. Es ist wie eine vorbeugende Medizin. Das Verfolgen und Vergleichen von Betriebszeit, Bandbreite, CPU-Nutzung, Kapazität und anderen Metriken über einen langen Zeitraum hinweg liefert eine Grundlage, die die Erstellung von Alarmen ermöglicht, um die IT-Abteilung über Systemausfälle zu informieren. Letztlich sind Ausfälle und Abstürze sehr teuer, aber wenn die IT-Abteilung sie bereits vor dem Auftreten erkennen kann, werden große Probleme zu kleinen, leicht behebbaren Vorkommnissen.

Ein richtig eingesetztes, herstellerunabhängiges Monitoringtool kann Kopfschmerzen in der IT vermeiden – Probleme, die leicht zu vermeiden, aber schwer zu beheben sind. Hier finden Sie eine Auswahl der Probleme, die die IT-Abteilung mit Hilfe der Überwachung verhindern und dabei Zeit und Aufwand sparen kann.

Die Komplexität, die mit der Verwaltung eines riesigen digitalen Ökosystems einhergeht, mag beängstigend erscheinen, muss es aber nicht sein. Tatsächlich können Systemadministratoren, sobald sie die benötigten Daten in den Griff bekommen, die Kontrolle übernehmen und die Daten proaktiv nutzen, um schnell fundierte Entscheidungen zu treffen.

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