Markt für IoT-Konnektivitätsmanagement wächst

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Der Markt für das IoT-Konnektivitätsmanagement wird laut ABI Research bis 2026 mehr als 31 Milliarden US-Dollar wert sein. Ende 2021 belief sich der weltweite Markt für den Verkauf von Datentransport und das Management dieser Konnektivität an Erstausrüster (OEMs), Unternehmen und Kommunen auf 12,14 Milliarden US-Dollar.

Mit der zunehmenden Verbreitung des Internets der Dinge (IoT) stellt die Koordination mehrerer Geräte über eine Vielzahl von Mobilfunkanbietern und Konnektivitätstechnologien eine gewaltige Aufgabe dar. IoT-Connectivity-Management-Plattformen (CMP) unterstützen Unternehmen bei der Überwachung und Steuerung von Netzwerkverbindungen, die in einer Infrastruktur mit angeschlossenen Geräten verwendet werden.

Internet-of-Things-Netzwerke umfassen Hunderte oder Tausende einzigartige Verbindungen zwischen eingebetteten Objekten und dedizierten Servern. Diese ermöglichen es, kontinuierlich Beobachtungen auszutauschen, wertvolle Daten zu generieren und Aktionen in der IoT-Architektur auszulösen. IoT-Konnektivitätsmanagementprodukte bieten einen zentralen Überblick über die spezifizierten Netzwerke, ihre verschiedenen Abonnementpläne und den Datenfluss zwischen Netzwerken und verteilten Anlagen. Sie werden in erster Linie von IT-Experten und anderen Personen verwendet, die mit der Konfiguration, Wartung und Optimierung von IoT-Netzwerken vertraut sind.

Um sich in der Kategorie IoT-Konnektivitätsmanagement zu qualifizieren, muss ein Produkt daher:

  • Echtzeitinformationen über IoT-bezogene Netzwerke und Geräteverbindungen bereitstellen;
  • Streaming-Daten über angeschlossene Objekte und entsprechende Netzwerke sammeln und analysieren;
  • IoT-Netzwerkdatenpläne einschließlich Daten- und Laufzeitbeschränkungen verfolgen;
  • Tools zur Anpassung von Plänen und Datenströmen bereitstellen, um die Nutzung zu optimieren und Kosten zu senken.

Die ABI-Research-Studie identifizierte 62 Unternehmen, die CMPs anbieten. Zu den Hauptakteuren gehören Huawei, Cisco, Emnify, Avnet, ZTE Corporation, Aeris Communications, Comarch, KORE Wireless Group, HPE, Vodafone und Ericsson.

Das sind die fünf wichtigsten Faktoren, die bei der Auswahl einer Plattform für das Konnektivitätsmanagement zu berücksichtigen sind:

  1. Ist die Plattform benutzerfreundlich? Eine IoT-Konnektivitätsplattform sollte die Komplexität reduzieren, nicht erhöhen. Mit dem richtigen Konnektivitäts-Hub können Sie Ihre IoT-Geräteverbindungen ganz einfach optimieren und die täglichen Konnektivitätsprozesse automatisieren, damit Ihr Team weiterhin innovativ arbeiten kann. So ist es auch möglich, dass Ihr Unternehmen wächst. Achten Sie auch auf ein einfaches, benutzerfreundliches Design, das die Überwachung und Verwaltung der IoT-Konnektivität erleichtert. Darüber hinaus sollten Sie sicherstellen, dass Ihr Team an den Demo-Vorstellungen der Anbieter teilnimmt und die Funktionen persönlich testet, um sich zu vergewissern, dass sie den eigenen Anforderungen entsprechen.
  2. Kann die Plattform sich an meine wechselnden Bedürfnisse anpassen? Die Anforderungen an die IoT-Konnektivität ändern sich schnell, und weitere Änderungen sind gewiss. Um mit den Innovationen Schritt halten zu können, benötigen Sie ein Konnektivitätsmanagement, das sich an veränderte Technologien und Geschäftsanforderungen anpassen kann. Mit einer IoT-Verwaltungsplattform, die auf einer modularen Architektur aufbaut, können Sie neue Konnektivitätsdienste hinzufügen oder neue IoT-basierte Produkte schnell auf den Markt bringen.
  3. Lässt sie sich integrieren? Sobald Sie Ihre hochmoderne IoT-Lösung entwickelt haben, benötigen Sie eine Plattform für das Konnektivitätsmanagement, die sich nahtlos in Ihre bestehenden Systeme integrieren lässt. Deshalb sollte die Plattform eine offene Anwendungsprogrammschnittstelle (API) besitzen. Stellen Sie außerdem sicher, dass das System anwendungsunabhängige Funktionen unterstützt, damit Sie schnell mit Ihren Technologien kommunizieren können – ohne den Quellcode ändern zu müssen.
  4. Wie viele Netzbetreiber unterstützt die Plattform? Der wohl wertvollste Vorteil eines einzigen, zentralisierten Konnektivitätsmanagementsystems ist die Möglichkeit, mehrere Netzbetreiber in verschiedenen Regionen zu versorgen. Denn einige Plattformen arbeiten nur mit einer begrenzten Anzahl von Anbietern oder sogar nur mit einem einzigen und dessen Partnern zusammen. Das schränkt die Anschlussmöglichkeiten ein und bindet Sie an eine begrenzte Liste von Tarifplänen. Wenn Sie in eine Plattform für das Konnektivitätsmanagement investieren, sollten Sie darauf achten, dass sie mit so vielen Netzbetreibern kompatibel ist, wie Sie benötigen. Zudem ist es wichtig, sich nach den Plänen des Plattformanbieters zu erkundigen, im Laufe der Zeit weitere Mobilfunkanbieter hinzuzufügen, und sicherzustellen, dass die Expansionspläne mit Ihren langfristigen Anforderungen übereinstimmen. So vermeiden Sie, dass Sie aus der Plattform herauswachsen und zu einer anderen wechseln müssen. Ein ideales Konnektivitätsmanagementsystem ermöglicht die Arbeit mit geografisch unterschiedlichen Carrier-Partnerschaften, sodass Sie in jedem Fall die richtige Lösung finden.
  5. Sind Sie bereit für neue IoT-Technologien? Um mit dem rasanten Wandel Schritt halten zu können, ist eine Konnektivitätsmanagementlösung erforderlich, die neue Technologien unterstützt. Dafür ist eSIM, eine neue, fortschrittliche Konnektivitätsoption, ein gutes Beispiel. Ihre Fähigkeit, per Fernzugriff Betreiberprofile für Ihre Geräte bereitzustellen, wird Ihre IoT-Implementierung in Zukunft revolutionieren. Das liegt daran, dass sie eine zuverlässigere Netzabdeckung, geringere Gesamtbetriebskosten und eine Befreiung von exorbitanten Roaming-Gebühren ermöglicht. Daher sollten Sie eine Konnektivitätsplattform finden, mit der Sie die Vorteile von eSIM und anderen zukünftigen Technologien nutzen können.

Der Schlüssel zum IoT-Erfolg liegt in der Beseitigung der Komplexität. Denn durch die Auswahl der richtigen Konnektivitätsmanagement-Plattform kann Ihr Unternehmen Geräte, Mobilfunktechnologien und Tarife für eine optimale IoT-Bereitstellung besser verwalten.

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