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  • IoT
  • Juni 23, 2021

Der Smart-City-Markt wird bis 2025 einen Wert von 820,7 Milliarden US-Dollar haben

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Wenn Städte intelligenter werden, werden sie lebenswerter und ansprechender – und der heutige Stand ist nur ein Vorgeschmack auf das, was Technologien im städtischen Umfeld langfristig leisten können. Zwei aktuelle Studien beschreiben die Aussichten auf diesen Markt in den kommenden Jahren.

Nach Prognosen von Markets & Markets wird der globale Smart-City-Markt von 410,8 Mrd. US-Dollar im Jahr 2020 auf 820,7 Mrd. US-Dollar im Jahr 2025 wachsen, was einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate (CAGR) von 14,8 % entspricht. Den Analysten des Unternehmens zufolge wird der größte Treiber der Bereich der öffentlichen Sicherheit sein. Technologien wie Videoüberwachung, DNA- und Nummernschild-Erkennung in Echtzeit sowie die Gesichtserkennung werden von der Polizei in großem Umfang eingesetzt, um die Sicherheit der Einwohner zu gewährleisten.

Quelle: Markets & Markets

Markets & Markets zufolge können Anbieter von Smart-City-Technologien mit einer zunehmenden Akzeptanz von Lösungen für verschiedene Bereiche rechnen, wie z. B. intelligenten Transportlösungen (mit dem größten Marktanteil im Jahr 2020), intelligentem öffentlichen Dienst, intelligenten Gebäuden und intelligentem Bürgerservice. Der Bedarf an innovativen Smart-City-Lösungen, die sich effektiv mit IoT, Big Data, Analytics, Cloud, Sicherheit und Netzwerk-Konnektivität kombinieren lassen, nimmt in diesen Anwendungsbereichen zu.

Datenschutz und Sicherheit sind die wichtigsten Themen, die bei Smart-City-Projekten eine Rolle spielen. Da sich das Ökosystem hauptsächlich auf das IoT und auf zentrale Zugangspunkte für diverse Daten stützt, ist die Anfälligkeit des gesamten Systems hoch. Um die Datenschutz- und Sicherheitsherausforderungen in Smart Cities zu lösen, müssen die Beteiligten (Sicherheitsexperten und Smart-City-Planer) die Probleme ganzheitlich angehen, um sicherzustellen, dass sich die Herausforderungen nicht weiter auf den Rest des intelligenten Netzes auswirken.

In einer weiteren Studie werden die fünf wichtigsten Technologien skizziert, die in Smart Cities verwendet werden: Straßenbeleuchtung, Parken, Müllabfuhr, Kontrolle der Luftqualität und Überwachung.

Laut Bern Insight lauten einige Zahlen, die die Studie unter Berücksichtigung der weltweit installierten Basis (ausgenommen China) bis Ende 2020 ermittelte, wie folgt:

  • Individuell gesteuerte Schienenbeleuchtung: 13,0 Millionen Einheiten;
  • Parksensoren: 957.000 Einheiten (boden- oder oberflächenmontierte Sensoren zur Belegungserkennung);
  • Sensoren für die Müllabfuhr: 657.000 Stück (Füllstandssensoren, die in Mülleimern und -containern integriert sind oder an bestehenden Sammelstellen nachgerüstet werden);
  • Systeme zur Überwachung der Luftqualität: 73.000 Einheiten;
  • Überwachungssysteme für intelligente Städte: Marktwert von 9,9 Milliarden Euro.

Der Studie zufolge sollte der Markt für intelligente Straßenbeleuchtung an Fahrt gewinnen und seine installierte Basis mit einer signifikanten durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate von 23,4 % auf insgesamt 37,4 Millionen Einheiten im Jahr 2025 ausbauen. Der Sektor der intelligenten Parksensoren sollte dagegen ein etwas geringeres Wachstum von 21,6 % aufweisen, während das Segment der Abfallsammel-Sensortechnologien mit einer Rate von 29,8 % das größte Wachstum der drei Bereiche verzeichnen werde.

Die Technologie, die derzeit am meisten Raum einnimmt, ist die der nicht-regulatorischen Überwachung der Luftqualität in Städten, bei der immer kleinere und günstigere Geräte zum Einsatz kommen, die als Ergänzung zu den derzeitigen offiziellen Überwachungsstationen genutzt werden können. Die Anzahl derartiger Sensoren wird der Studie zufolge bis 2025 auf 315.000 Stück anwachsen, was einer Wachstumsrate von 34 % entspricht. Die Studie begründet das wachsende Interesse an dieser Art von Lösungen mit Nachrichten über mögliche Zusammenhänge zwischen der Luftverschmutzung und Covid-19 sowie die Rekord-Waldbrandsaison in den USA und Australien. Außerdem weist die Studie darauf hin, dass es keine Standards oder Zertifizierungen für nicht-regulatorische Geräte zur Überwachung der Luftqualität gibt.

Der größte der fünf Technologiebereiche für Smart Cities ist nach wie vor der Markt für Überwachungslösungen, der feste und mobile Audio- und Videosysteme umfasst. Zum Zeitpunkt der Studie wird ein globaler Wachstum dieses Marktes um 19,7 % erwartet.

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