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  • IoT
  • September 20, 2021

SaaS für intelligente Gebäude von Paessler

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Intelligente Gebäude existieren in vielerlei Ausprägungen: Unter anderem gibt es smarte Bürogebäude, Fabriken, Einkaufszentren, Krankenhäuser, akademische Einrichtungen, Stadien, Flughäfen und Wohngebäude. Alle diese Anwendungsfälle haben eines gemeinsam – die Digitalisierung wird genutzt, um die beste Umgebung für Menschen zu schaffen.

Zu diesem Zweck erhalten Gebäude Sensoren und IoT-Geräte, die Funktionen wie den Zugang zu Parkplätzen, die Temperatur, das Licht und die Luftfeuchtigkeit in verschiedenen Räumen steuern. Auch die Sicherheit des physischen und digitalen Zugangs sowie die Sperrung oder Freigabe von Drehkreuzen kann dadurch geregelt werden. Für den Gebäudemanager besteht das Hauptziel darin, Prozesse zu optimieren und Kosten zu senken.

Eine 2018 vom Forschungs- und Entwicklungsinformationsdienst der EU (CORDIS) durchgeführte Untersuchung zeigt, dass der Einsatz von Smart-Building-Lösungen die Ausgaben für die Gebäudewartung um das Neunfache senken kann. Erfolge wie diese erklären, dass der Markt laut einem Bericht von MarketsandMarkets aus dem Jahr 2019 voraussichtlich 108 Milliarden US-Dollar bis 2025 wert sein wird. In Europa, einer der fortschrittlichsten Regionen in diesem Bereich, wurden 2016 5,8 Millionen IoT-Geräte zur Unterstützung von Smart-Building-Prozessen eingesetzt.

Doch wie lässt sich diese ganze Umgebung unter Kontrolle halten?

„Die Effizienz von Smart Buildings hängt von einem Management ab, das in der Lage ist, eine Vielzahl von Protokollen zu integrieren und zu analysieren. Es soll zudem Brücken zwischen IT- und OT-Technologien schlagen“, erklärt Luis Arís, Business Development Manager bei Paessler LATAM. „Es wird empfohlen, dass die Überwachungsdaten für alle Protokolltypen in einem einzigen Dashboard visualisiert werden können. Je nach Bedarf der Umgebung ist es auch möglich, Dashboards zu entwickeln, die sich auf bestimmte Bereiche des Smart Buildings konzentrieren, von der Parkplatznutzung bis zur Aufzugsteuerung“, fügt der Manager hinzu.

Vor diesem Hintergrund bereitet Paessler die Einführung einer völlig neuen Lösung für Facility Manager und Gebäudeeigentümer vor: die neue SaaS-Lösung „Paessler Building Monitor“.

Mit Paessler Building Monitor können Gebäudemanager Gefahren wie Gaslecks, Feuer und Schimmel schnell erkennen und beheben. Dies trägt zu erheblichen Kosteneinsparungen bei und verhindert den Verlust von Immobilienwerten. Darüber hinaus erleichtert die Gebäudeüberwachung die Einsparung und Optimierung von Kosten durch verbesserten Energieverbrauch. Gewerbliche Gebäude tragen derzeit direkt und indirekt zu einem Drittel aller weltweiten CO2-Emissionen bei. Angesichts der zunehmenden Regulierung des Immobilienmarktes und um Zeit und Geld zu sparen, wenden sich Unternehmenseigentümer digitalen Lösungen zu.

Die Überwachung basiert auf Gebäudedaten, die das System aus der Ferne über LPWAN-Technologie sammelt. Drahtlose IoT-Sensoren werden lokal in den Gebäuden installiert und liefern die Messdaten, die zur Ermittlung des Zustands herangezogen werden. Damit entfallen die analoge Datenerfassung vor Ort und zeitaufwändige Termine.

Die Lösung zeichnet sich durch ihre einfache Installation und Nutzung aus. Sie erfordert keine Programmierkenntnisse. Ein intuitiver Assistent verbindet alle IoT-Geräte im Gebäude mit der Überwachungssoftware. Administratoren können dank anwendungsspezifischer fertiger Vorlagen sofort mit der Überwachung beginnen. Die Software bietet auch eine Alarmfunktion, die den Benutzer automatisch benachrichtigt, wenn ein Schwellenwert für eine bestimmte Umgebungsbedingung überschritten wird. Alle gesammelten Überwachungsdaten können zur weiteren Analyse exportiert werden.

Die meisten Geräte, die in intelligenten Gebäuden eingesetzt werden, sind auf IP-Adressen angewiesen. Dieses Kommunikationsprotokoll kann ein offenes Tor für Hackerangriffe sein, die das Gebäude und die darin arbeitenden Menschen „kapern“ können. Daher ist es wichtig, digitale Sicherheitsplattformen mit Umgebungsüberwachungslösungen zu integrieren.

Das Smart Building ist ein expandierendes Konzept – gerade jetzt werden neue Sensoren entwickelt, die die digitalisierte Kontrolle über diese Umgebung erweitern. Es ist wichtig, über eine offene Überwachungsplattform zu verfügen, die sich ebenfalls ständig weiterentwickelt. Nur so kann man vorausschauend und präventiv handeln und Ausfälle in der Umgebung zu vermeiden.

Insgesamt ermöglicht die IoT-basierte Fernüberwachung von Anlagen und Prozessen den Unternehmen, die Zeit zu verkürzen, die sie benötigen, um Probleme mit kritischen Anlagen und Prozessen zu erkennen, zu analysieren und zu entschärfen. Außerdem können sie ihre Personalressourcen optimieren, die Sicherheit ihrer Abläufe erhöhen und die Betriebskosten senken.

Die ersten Fernüberwachungsinstallationen liefern bereits einen positiven ROI. Sie kratzen jedoch nur an der Oberfläche des Potenzials der Fernüberwachung. In den kommenden Jahren werden die Unternehmen das Innovationspotenzial der Fernüberwachung zunehmend nutzen. So werden die finanziellen und ökologischen Ergebnisse verbessert und sie können ihren Kunden Mehrwertdienste anbieten.

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