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200 Milliarden für Cybersicherheit

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Bis 2024 werden die Ausgaben für Cybersicherheit voraussichtlich 200 Milliarden US-Dollar pro Jahr übersteigen – denn der Markt wird sich auf Cloud-basierte Sicherheit verlagern. Diese Prognose stammt aus dem neuen Bericht “Cybersecurity Primer: Accelerating Cloud Shift“ von Bloomberg Intelligence (BI).Die Bereiche Netzwerk- und Endpunktsicherheit werden voraussichtlich am schnellsten wachsen.  

Dem Bericht zufolge hatte dieser Markt im vergangenen Jahr einen Wert von etwa 132 Milliarden Dollar. Die sprunghaft gestiegene Zahl der Arbeitnehmer, die aus der Ferne arbeiten, war nicht allein für die wachsende Nachfrage nach der Cloud verantwortlich: Die Ablösung traditioneller Systeme führte bereits vor der Pandemie zu einer verstärkten Nutzung von Cloud-basierter, sicherheitsorientierter Software.

BI zufolge wird ein größerer Teil der IT-Budgets für Sicherheitsausgaben aufgewendet, da Unternehmen versuchen, sich gegen immer raffiniertere Cyberangriffe zu verteidigen und so Reputations- und Geschäftsrisiken zu vermeiden.

Laut Mandeep Singh, Senior-Branchenanalyst bei Bloomberg Intelligence, sind die Segmente „Netzwerk“ und „Endpunkte“ stark vom Verkauf von On-Premises-Geräten und -Software abhängig. Sie könnten am meisten von einer Migration in die Cloud profitieren. Laut Singh haben die beiden Bereiche zusammen einen Jahresumsatz von etwa 31 Milliarden US-Dollar.

Der Bericht weist darauf hin, dass Unternehmen wie CrowdStrike, Zscaler und Okta am besten positioniert sind, um vom Marktwachstum zu profitieren. Es wird erwartet, dass sie in den kommenden Jahren drei- bis viermal schneller wachsen werden als der Gesamtmarkt.

Crowdstrike wird auch als der stärkste Anwärter im Wettbewerb mit den derzeit etablierten Unternehmen gehandelt. BI prognostiziert, dass die starken Namen der Branche durch das Auftauchen neuer Marktführer herausgefordert werden dürften.

Es wird erwartet, dass sich die großen Netzwerksicherheitsunternehmen wie Palo Alto Networks, Check Point und Fortinet auf Fusionen und Übernahmen konzentrieren werden, heißt es in dem Papier. Diese Bewegung dürfte durch die starken Bilanzen dieser Unternehmen und die Notwendigkeit einer Neuausrichtung auf Cloud-Produkte motiviert sein.

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