{"id":5988,"date":"2022-09-02T13:58:36","date_gmt":"2022-09-02T13:58:36","guid":{"rendered":"https:\/\/network-king.net\/das-gesundheitswesen-leidet-unter-mangelnder-integration-der-systeme\/"},"modified":"2022-09-13T12:33:09","modified_gmt":"2022-09-13T12:33:09","slug":"das-gesundheitswesen-leidet-unter-mangelnder-integration-der-systeme","status":"publish","type":"articles","link":"https:\/\/network-king.net\/de\/das-gesundheitswesen-leidet-unter-mangelnder-integration-der-systeme\/","title":{"rendered":"Gesundheitswesen leidet unter mangelnder Systemintegration"},"content":{"rendered":"\n<p>Wenn es um Technologie geht, herrscht eine Art Paradoxon im Gesundheitswesen. Zu diesem Ergebnis ist eine <a href=\"https:\/\/soti.net\/industries\/healthcare\/?utm_source=pr&amp;utm_medium=organic&amp;utm_campaign=2022-07-digitizing-healthcare-landing-page-healthcare-report-press-release-global&amp;utm_content=press+release#technology-healthcare-report\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Umfrage<\/a> gekommen, die unter 1300 Befragten aus den Vereinigten Staaten, Kanada, Mexiko, Gro\u00dfbritannien, Deutschland, Schweden, Frankreich und Australien durchgef\u00fchrt wurde. Ziel der Studie war es, digitale L\u00fccken und die Priorit\u00e4ten f\u00fcr Technologieinvestitionen im Gesundheitswesen zu ermitteln. Laut dem f\u00fcr die Untersuchung verantwortlichen Unternehmen SOTI w\u00fcnschen sich die Unternehmen im Gesundheitssektor mehr Technologie. Doch die fehlende Innovation sowie Integration digitaler Systeme mit ihren Ausfallzeiten und Sicherheitsbedenken f\u00fchren gleichzeitig auch zur Frustration. Allerdings wird auch davon ausgegangen, dass sich kurzfristige Hindernisse durch eine verst\u00e4rkte Fern\u00fcberwachung \u00fcberwinden lassen.<\/p>\n\n\n\n<p>Nahezu alle Kliniken (98 %) haben Funktionen implementiert, die medizinische Ger\u00e4te oder Telemedizinsysteme nutzen, die auf dem Internet der Dinge basieren. Die meisten digitalisierten Dienste wurden dabei bereits vor der Pandemie eingef\u00fchrt. Es l\u00e4sst sich jedoch nicht leugnen, dass das Coronavirus die Einf\u00fchrung dieser L\u00f6sungen beschleunigt hat. Denn seit COVID-19 ist diese von 35 % auf fast 64 % angestiegen.<\/p>\n\n\n\n<p>Au\u00dferdem gaben fast zwei Drittel (60 %) der IT-Fachleute im Gesundheitswesen an, dass es in ihren Organisationen bei der Verwendung von IoT- oder Telemedizin-Ger\u00e4ten zu Ausfallzeiten kam. Dies f\u00fchrte demnach letztlich zur Verz\u00f6gerung bei der Patientenversorgung. Demnach sahen sich mehr als neun von zehn (92 %) der Befragten mit mindestens einem Problem konfrontiert. Weitere 58 % sagten auch, dass die Systeme nicht effektiv integriert waren, w\u00e4hrend 52 % h\u00e4ufig technische Probleme feststellten.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Durchschnitt f\u00fchrten diese technischen Schwierigkeiten dazu, dass jeder Mitarbeiter etwa 3,5 Stunden pro Woche an Produktivit\u00e4tszeit verlor. Das hei\u00dft, dass 36 % zwischen drei und f\u00fcnf Stunden Ausfallzeit in Kauf nehmen mussten.\n<\/p>\n\n\n\n<p>Fast Dreiviertel (73 %) der IT-Abteilungen im Gesundheitswesen gaben an, ihre j\u00e4hrlichen Technologieinvestitionen seit 2020 erh\u00f6ht zu haben. Doch wohin flie\u00dfen diese Budgets? Laut der Studie sind 75 % der Fachleute der Meinung, eine bessere Vernetzung medizinischer Ger\u00e4te w\u00fcrde gro\u00dfe Vorteile mit sich bringen. F\u00fcr weitere 72 % stellt der Einsatz von K\u00fcnstlicher Intelligenz in der Pflege eine Chance f\u00fcr das medizinische Personal dar, mehr Patienten behandeln zu k\u00f6nnen, w\u00e4hrend f\u00fcr 94 % digitale Patientenakten eine Option sind, um Zeit zu sparen und den Datenaustausch zu verbessern. Denn schon jetzt sind 76 % der Meinung, die digitale Aktenf\u00fchrung erh\u00f6he die Datensicherheit und verringere die Gefahr von Datenschutzverletzungen.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eDer Umfang des Ger\u00e4teeinsatzes im Gesundheitswesen ist zwar ein Indikator f\u00fcr die digitale Reife, doch die Verbesserung der Ergebnisse der Fern\u00fcberwachung und der digitalen Aktenf\u00fchrung sollte ein Schwerpunkt der kontinuierlichen Verbesserung sein\u201c, so Shash Anand. Er ist Vice President of Product Strategy bei SOTI, dem Unternehmen, das die Umfrage im Gesundheitswesen durchf\u00fchrte.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-sicherheitsbedenken\">Sicherheitsbedenken<\/h2>\n\n\n\n<p>Neben den Problemen der Interkonnektivit\u00e4t und den Schwierigkeiten durch Ausfallzeiten gibt es noch mehr zu bef\u00fcrchten, denn seit dem Jahr 2020 haben bereits 70 % der Organisationen Datenschutzverletzungen erfahren. Durch die Einf\u00fchrung von immer mehr Technologien und der Notwendigkeit eines h\u00f6heren Integrationsgrads sagen IT-Experten zudem mehr Schwachstellen im Gesundheitswesen voraus.<\/p>\n\n\n\n<p>Fast ein Viertel (24 %) ist der Meinung, dass IT-Teams zu viel Zeit in kleine Probleme wie die Reparatur von Druckern investieren w\u00fcrden, anstatt sich wichtigeren Problemen zu widmen. Ferner sind weitere (13 %) der Ansicht, dass es an finanziellen Mitteln fehle. Nur so k\u00f6nnten Probleme im Zusammenhang mit alten Technologien gel\u00f6st werden. <\/p>\n\n\n\n<p>Nichtsdestotrotz gibt es auch Hoffnung: Denn die Probleme im Zusammenhang mit Ausfallzeiten und Sicherheit, die auf eine unzureichende Integration neuer technologischer Ressourcen zur\u00fcckzuf\u00fchren sind, k\u00f6nnen durch die Technologie selbst gel\u00f6st werden. \u201eDie Digitalisierung von Prozessen und Dienstleistungen in der Patientenversorgung schreitet weltweit voran. Dadurch wird das Leben f\u00fcr das Personal einfacher und die Daten sicherer und leichter zug\u00e4nglich. Um jedoch die Behandlungen zu verbessern und Verz\u00f6gerungen bei der Versorgung aufgrund von Ger\u00e4teausf\u00e4llen zu vermeiden, muss sichergestellt werden, dass eine fortschrittliche L\u00f6sung f\u00fcr diagnostische Intelligenz vorhanden ist. Nur so k\u00f6nnen Ger\u00e4te aus der Ferne unterst\u00fctzt und Einblicke in die Leistungsstufen aller Ger\u00e4te erhalten werden\u201c, schlie\u00dft Anand.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wenn es um Technologie geht, herrscht eine Art Paradoxon im Gesundheitswesen. Zu diesem Ergebnis ist eine Umfrage gekommen, die unter 1300 Befragten aus den Vereinigten Staaten, Kanada, Mexiko, Gro\u00dfbritannien, Deutschland, Schweden, Frankreich und Australien durchgef\u00fchrt wurde. Ziel der Studie war es, digitale L\u00fccken und die Priorit\u00e4ten f\u00fcr Technologieinvestitionen im Gesundheitswesen zu ermitteln. 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