{"id":4989,"date":"2021-09-22T15:13:38","date_gmt":"2021-09-22T15:13:38","guid":{"rendered":"https:\/\/network-king.net\/nachhaltigkeit-betrifft-auch-it-betriebe\/"},"modified":"2022-05-30T15:14:58","modified_gmt":"2022-05-30T15:14:58","slug":"nachhaltigkeit-betrifft-auch-it-betriebe","status":"publish","type":"articles","link":"https:\/\/network-king.net\/de\/nachhaltigkeit-betrifft-auch-it-betriebe\/","title":{"rendered":"Nachhaltigkeit betrifft auch IT-Betriebe"},"content":{"rendered":"\n<p>In den letzten Monaten ist das Bewusstsein der IT-Verantwortlichen f\u00fcr die Bedeutung von Nachhaltigkeit in Betrieben gewachsen. Das zeigt die Studie \u201eEvolution of IT Culture\u201c, die Paessler in der ersten Jahresh\u00e4lfte 2021 durchf\u00fchrte: Die Ergebnisse basieren auf Interviews mit 1548 IT-Managern aus Unternehmen in den USA, Deutschland, Gro\u00dfbritannien, Kanada, Frankreich, Australien, Brasilien und Mexiko.<\/p>\n\n<p>Obwohl nur 37,13 % der F\u00fchrungskr\u00e4fte tats\u00e4chlich Nachhaltigkeitsprogramme in ihren Unternehmen durchf\u00fchren, geben 39,49 % von ihnen an, dass sie diesen Punkt f\u00fcr sehr wichtig halten. Weitere 41,92 % sch\u00e4tzen ihn als ziemlich wichtig ein.<\/p>\n\n<p>\u201eDie Umfrage zeigt auch ein interessantes Ergebnis bei den IT-Managern, die sich selbst noch nicht auf den Weg der Nachhaltigkeit begeben haben: Sie besitzen eine klare Vorstellung von den Dingen, die in ihren Unternehmen ge\u00e4ndert werden m\u00fcssen\u201c, betont Lu\u00eds Ar\u00eds, Business Manager bei Paessler LATAM.<\/p>\n\n<p>45,59 % der Teilnehmer gaben an, dass sie die M\u00f6glichkeit f\u00fcr wichtig halten, den Einsatz von Hardware in ihrem Unternehmen zu reduzieren (Mehrfachnennungen waren bei dieser Frage m\u00f6glich). Weitere 39,86 % setzten auf den Einsatz von Smart-Building-L\u00f6sungen \u2013 also Plattformen, die auf IoT-Sensoren basieren und die unterschiedlichsten Funktionen sowie Bereiche eines Geb\u00e4udes \u00fcberwachen. Das Ziel dabei ist es, den Energieverbrauch abzusenken.<\/p>\n\n<p>Mit Blick auf Nachhaltigkeit halten es 36,95 % f\u00fcr eine gute Strategie, das Rechenzentrum in die Cloud zu verlagern. Weitere 34,51 % gehen sogar noch weiter und geben an, nur \u201egr\u00fcne\u201c Rechenzentren zu nutzen.<\/p>\n\n<p>\u201eDas Streben nach Zukunftsf\u00e4higkeit ist ein Unterscheidungsmerkmal f\u00fcr Unternehmen und beeinflusst die Kaufentscheidungen der Verbraucher. IT-Manager wissen das und bereiten sich aktiv darauf vor, ihren Teil zu diesem Fortschritt beizutragen\u201c, stellt Ar\u00eds fest.<\/p>\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-frustra-es-dos-gestores-de-ti\">Frustration von IT-Managern<\/h2>\n\n<p>In der Umfrage wurde auch der Unmut der F\u00fchrungskr\u00e4fte aufgezeigt, die f\u00fcr die Gew\u00e4hrleistung der Gesch\u00e4ftskontinuit\u00e4t verantwortlich sind \u2013 ihr Zust\u00e4ndigkeitsbereich umfasst dabei die Verwaltung zunehmend heterogener und verteilter IT-Umgebungen. 56,69 % leiden beispielsweise darunter, wenn im Netzwerk ein Fehler ohne geringste Vorhersehbarkeit auftritt. Ebenso bedauern 51,97 %, wenn ein Benutzer St\u00f6rungen in der IT-Umgebung \u00fcber den Service Desk meldet.<\/p>\n\n<p>Weitere 33,95 % k\u00e4mpfen st\u00e4ndig mit den Problemen, die von Benutzern verursacht werden: Dabei verschaffen sich Anwender \u00fcber Schatten-IT Zugang zu Webportalen, die nicht von der IT-Abteilung genehmigt wurden. Diese Praxis dient Hackern oft als Einfallstor und erleichtert ihnen den Datendiebstahl.<\/p>\n\n<p>\u201eDie Zielgruppe dieser Umfrage sind die Fachleute, die rund um die Uhr daran arbeiten, die Qualit\u00e4t der digitalen Dienste f\u00fcr interne und externe Nutzer zu gew\u00e4hrleisten\u201c, schildert Ar\u00eds. \u201eDie genannten Statistiken sind nur die Spitze des Eisbergs \u2013 die Geschwindigkeit der Transformation digitaler Umgebungen ist so hoch, dass der Manager immer auf die n\u00e4chste Herausforderung blickt, die es zu bew\u00e4ltigen gilt.\u201c<\/p>\n\n<p>Dem gegen\u00fcber steht, dass die meisten IT-F\u00fchrungskr\u00e4fte mit den aktuellen Ergebnissen des Infrastrukturmanagements zufrieden sind: 88,75 % seien erfreut, wenn sie feststellen, dass sie die gesamte IT-Umgebung unter Kontrolle haben. Von ihnen geben 85,43 % an, dass sie jeden Netzwerkausfall schnell beheben k\u00f6nnen. Das Ergebnis dieser Stabilit\u00e4t und Kontrolle (ca. 53,20 %) ist, dass mehr Zeit f\u00fcr Innovationsprojekte zur Verf\u00fcgung steht \u2013 was in der digitalen Wirtschaft immer wichtiger wird.<\/p>\n\n<p>Auf die Frage, welche Bereiche des Unternehmens sie bereits \u00fcberwachen k\u00f6nnen, antworteten Manager folgenderma\u00dfen: 70,08 % nannten entfernte Punkte wie Zweigstellen, mobiles Computing sowie Telearbeiter \u2013 und sogar Ger\u00e4te in der Werkstatt sowie alle digitalisierten Komponenten des Unternehmens. Weitere 33,69 % gaben an, die Kontrolle \u00fcber Teile ihrer digitalen Umgebungen zu besitzen \u2013 auch in der Ansicht. Bemerkenswert ist, dass 9,11 % bereits aktiv den Energieverbrauch \u00fcberwachen.<\/p>\n\n<p>\u201eDie Pandemie hat dazu gef\u00fchrt, dass sich die digitale Welt wie nie zuvor ausgebreitet hat\u201c, bemerkt Ar\u00eds. \u201eIn vielen F\u00e4llen ging diese Expansion nicht mit dem Einsatz von Monitoring-Plattformen einher, die in der Lage sind, den Status jedes Netzwerkelements zu messen \u2013 sei es Hardware, Software oder ein Prozess. Dies f\u00fchrt zu einer Situation, in der die IT st\u00e4ndig ausf\u00e4llt. Und diese beeintr\u00e4chtigt wiederum das Gesch\u00e4ft.\u201c<\/p>\n\n<p>Vor allem aber ein Aspekt wird in der nahen Zukunft im Vordergrund stehen: Mit Blick auf die n\u00e4chsten zehn Jahre scheint die gr\u00f6\u00dfte Sorge sein, den \u00dcberblick \u00fcber die zunehmende Verbreitung von IoT-Sensoren zu behalten \u2013 wie es 49,68 % der Studienteilnehmer betonten.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In den letzten Monaten ist das Bewusstsein der IT-Verantwortlichen f\u00fcr die Bedeutung von Nachhaltigkeit in Betrieben gewachsen. Das zeigt die Studie \u201eEvolution of IT Culture\u201c, die Paessler in der ersten Jahresh\u00e4lfte 2021 durchf\u00fchrte: Die Ergebnisse basieren auf Interviews mit 1548 IT-Managern aus Unternehmen in den USA, Deutschland, Gro\u00dfbritannien, Kanada, Frankreich, Australien, Brasilien und Mexiko. 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