{"id":14677,"date":"2024-01-05T17:01:43","date_gmt":"2024-01-05T17:01:43","guid":{"rendered":"https:\/\/network-king.net\/starlink-startet-erste-satelliten-mit-direct-to-cell-funktion\/"},"modified":"2024-01-08T17:06:38","modified_gmt":"2024-01-08T17:06:38","slug":"starlink-startet-erste-satelliten-mit-direct-to-cell-funktion","status":"publish","type":"articles","link":"https:\/\/network-king.net\/de\/starlink-startet-erste-satelliten-mit-direct-to-cell-funktion\/","title":{"rendered":"Starlink startet erste Satelliten mit Direct-to-Cell-Funktion"},"content":{"rendered":"\n<p>Am 2. Januar 2024 hat die Falcon 9-Rakete von SpaceX 21 Starlink-Satelliten in eine niedrige Erdumlaufbahn gebracht. Davon sind sechs Satelliten mit der <a href=\"https:\/\/direct.starlink.com\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Direct-to-Cell-Funktion<\/a> ausgestattet. Zus\u00e4tzlich dazu umfasste die Rakete auch 15 Starlink-V2-Mini-Satelliten f\u00fcr Breitbandverbindungen. Der Start vom Space Launch Complex 4 East (SLC-4E) auf dem Luftwaffenst\u00fctzpunkt Vandenberg in Kalifornien, USA, <a href=\"https:\/\/www.spacex.com\/launches\/mission\/?missionId=sl-7-9\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">wurde live im Internet \u00fcbertragen<\/a>.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Direct-to-Cell-System erm\u00f6glicht es den Mobilfunknetzbetreibern auf der ganzen Welt, einen kontinuierlichen Zugang zun\u00e4chst zu Textnachrichten und in den kommenden Jahren auch zu Sprach- und Daten\u00fcbertragungen zu gew\u00e4hrleisten \u2013 ohne die Hardware oder Firmware zu ver\u00e4ndern.<\/p>\n\n\n\n<p>Schlie\u00dflich verf\u00fcgt dieses System \u00fcber ein fortschrittliches Modem, das wie ein Mobilfunkmast im Weltraum funktioniert. Hinzu kommt, dass es tote Zonen durch eine Integration beseitigt, die der eines herk\u00f6mmlichen Roaming-Partners \u00e4hnelt.<\/p>\n\n\n\n<p>Laut Starlink geh\u00f6ren folgende Unternehmen zu den Anbietern von Mobilfunksystemen, die Direct-to-Cell-Ressourcen nutzen werden: T-Mobile in den Vereinigten Staaten, Rogers in Kanada, KDDI in Japan, Optus in Australien, One NZ in Neuseeland, Salt in der Schweiz und Entel in Chile und Peru. Zun\u00e4chst werden die Direct-to-Cell-Dienste jedoch in den Vereinigten Staaten erprobt. In Zukunft sollen sie neben Sprach- und Datendiensten auch Verbindungen zu Ger\u00e4ten des Internets der Dinge (IoT) herstellen, beispielsweise f\u00fcr den Einsatz in landwirtschaftlichen Systemen, bei der Umwelt\u00fcberwachung und der Brandbek\u00e4mpfung in abgelegenen Gebieten.<\/p>\n\n\n\n<p>W\u00e4hrend des Webcasts erkl\u00e4rte Kate Tice, Senior Manager of Quality Systems Engineering bei SpaceX, dass die neuen Direct-to-Cell-Satelliten heller sind als die Vorg\u00e4ngerversion der Starlink-V2-Mini-Breitbandsatelliten. SpaceX werde die Helligkeit dieser neuen Satelliten jedoch messen und an Modellen arbeiten, die die Aktivit\u00e4ten der Astronomen weniger st\u00f6ren.<\/p>\n\n\n\n<p>Im November letzten Jahres beantragte SpaceX bei der <a href=\"https:\/\/apps.fcc.gov\/els\/GetAtt.html?id=337665&amp;x=.\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">US-amerikanischen Federal Communications Commission (FCC) eine Versuchslizenz f\u00fcr 180 Tage<\/a>, die ab dem 10. Dezember 2023 gilt. Diese dient der Erprobung von nicht geostation\u00e4ren Satelliten der zweiten Generation mit direkter Mobilfunknutzlast, die Mobiltelefone direkt mit SpaceX-Gen2-Satelliten verbinden soll. W\u00e4hrend dieses Lizenzzeitraums will SpaceX rund 840 Satelliten mit dieser Art von Nutzlast betreiben. Der urspr\u00fcnglich f\u00fcr Mitte Dezember geplante Start wurde allerdings verschoben und <a href=\"https:\/\/www.space.com\/spacex-starlink-launch-group-7-9\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">fand am 2. Januar 2024 statt<\/a>.<\/p>\n\n\n\n<p>Dar\u00fcber hinaus hat SpaceX im vergangenen Oktober bei der <a href=\"https:\/\/www.itu.int\/ITU-R\/space\/asreceived\/Publication\/DisplayPublication\/53068\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Internationalen Fernmeldeunion (ITU) einen Antrag auf den Betrieb einer Konstellation<\/a> von rund 30.000 Satelliten auf 288 Bahnebenen und in H\u00f6hen zwischen 350 km und 614 km eingereicht. Das Netz mit der Bezeichnung ESIAFI II soll W-Band-Frequenzen f\u00fcr feste und mobile Satellitendienste nutzen. Der Antrag wurde \u00fcber die Insel Tonga in der Pazifikregion gestellt, die als Regulierungsbasis dient.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"864\" height=\"587\" src=\"https:\/\/network-king.net\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/Screenshotcellphonespace.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-14639\" style=\"width:696px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/network-king.net\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/Screenshotcellphonespace.jpg 864w, https:\/\/network-king.net\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/Screenshotcellphonespace-300x204.jpg 300w, https:\/\/network-king.net\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/Screenshotcellphonespace-768x522.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 864px) 100vw, 864px\" \/><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>Anl\u00e4sslich des Starts der Direct-to-Cell-Satelliten <a href=\"https:\/\/twitter.com\/elonmusk\/status\/1742396904619581642?s=20\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">\u00e4u\u00dferte sich Elon Musk auf der Plattform X<\/a> (ehemals Twitter) und erkl\u00e4rte, dass die Satelliten \u201e\u00fcberall auf der Erde eine Mobilfunkverbindung bieten werden.\u201c Er wies aber auch auf die technologischen Grenzen hin: \u201eSie unterst\u00fctzten nur ungef\u00e4hr 7Mb pro Strahl \u2013 und die Strahlen sind sehr gro\u00df. So stellen sie zwar eine gro\u00dfartige L\u00f6sung f\u00fcr Orte ohne Mobilfunkverbindung dar, aber im Vergleich zu den aktuellen terrestrischen Mobilfunknetzen sind sie nicht allzu wettbewerbsf\u00e4hig\u201c, sagte Musk.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/ast-science.com\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">AST SpaceMobile<\/a> und <a href=\"https:\/\/lynk.world\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Lynk Globa<\/a>l sind zwei weitere Unternehmen, die eine \u00e4hnliche Technologie wie Starlinks Direct to Cell erforschen.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Jahr 2019 hat SpaceX seine ersten 60 Starlink-Satelliten gestartet. Bis November 2023 hat die Falcon 9 laut der <a href=\"https:\/\/www.statista.com\/statistics\/1224164\/starlink-satellite-launches\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Statista-Website<\/a> bereits insgesamt 5.420 Satelliten in den Orbit bef\u00f6rdert. Musk strebt jedoch eine Konstellation von insgesamt <a href=\"https:\/\/www.businessinsider.com\/elon-musk-starlink-satellites-internet?r=US&amp;IR=T\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">42.000 Starlink-Satelliten<\/a> an.<\/p>\n\n\n\n<p>Das 2002 gegr\u00fcndete Unternehmen SpaceX wurde im Dezember 2023 mit rund <a href=\"https:\/\/www.businessinsider.com\/elon-musk-spacex-valuation-175-billion-more-disney-comcast-2023-12\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">175 Milliarden US-Dollar<\/a> bewertet. Gleichzeitig wurde Musk von <a href=\"https:\/\/www.forbes.com\/profile\/elon-musk\/?sh=3a4fc9527999\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Forbes<\/a> mit einem Nettoverm\u00f6gen von rund 245 Milliarden US-Dollar als reichster Mensch der Welt bezeichnet. An zweiter Stelle der Liste steht der franz\u00f6sische Tycoon Bernard Arnault mit \u201enur\u201c 60 Milliarden US-Dollar.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am 2. 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