{"id":13200,"date":"2023-11-02T12:14:56","date_gmt":"2023-11-02T12:14:56","guid":{"rendered":"https:\/\/network-king.net\/spacex-plant-flotte-mit-30-000-w-band-satelliten\/"},"modified":"2023-11-02T12:34:11","modified_gmt":"2023-11-02T12:34:11","slug":"spacex-plant-flotte-mit-30-000-w-band-satelliten","status":"publish","type":"articles","link":"https:\/\/network-king.net\/de\/spacex-plant-flotte-mit-30-000-w-band-satelliten\/","title":{"rendered":"SpaceX plant Flotte mit 30.000 W-Band-Satelliten"},"content":{"rendered":"\n<p>SpaceX hat bei der Internationalen Fernmeldeunion (ITU) einen <a href=\"https:\/\/www.itu.int\/ITU-R\/space\/asreceived\/Publication\/DisplayPublication\/53068\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Antrag <\/a>auf den Betrieb einer Flotte von rund 30.000 Satelliten, verteilt auf 288 Umlaufbahnen, gestellt. Diese sollen in H\u00f6hen zwischen 350 km und 614 km platziert werden. Das Netz mit der Bezeichnung ESIAFI II soll W-Band-Frequenzen f\u00fcr feste und mobile Satellitendienste nutzen. Der Antrag wurde \u00fcber die Insel Tonga in der Pazifikregion gestellt, die als Regulierungsbasis dient. Die Informationen stammen von der Website <a href=\"https:\/\/www.spaceintelreport.com\/spacex-files-29988-satellite-w-band-network-using-kingdom-of-tonga-as-regulatory-home\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Space Intel Report<\/a>.<\/p>\n\n\n\n<p>Seit der Erteilung der ersten Lizenz f\u00fcr die erste Generation von Starlink im M\u00e4rz 2018 hat SpaceX Tausende von Satelliten eingesetzt, um Breitband-Internetzugang an verschiedene Orte in den Vereinigten Staaten und im Ausland zu bringen \u2013 auch in abgelegenen Regionen. F\u00fcnf Jahre sp\u00e4ter, im Juli 2023, hatte das Unternehmen bereits rund <a href=\"https:\/\/www.space.com\/spacex-starlink-satellites.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">4.000 Satelliten<\/a> in der Umlaufbahn platziert.<\/p>\n\n\n\n<p>SpaceX hat k\u00fcrzlich eine neue Generation von Satelliten mit der Bezeichnung V2 vorgestellt, die in zwei Versionen erh\u00e4ltlich sind: eine mit der Tr\u00e4gerrakete <a href=\"https:\/\/www.spacex.com\/vehicles\/falcon-9\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Falcon 9<\/a> und eine mit <a href=\"https:\/\/www.spacex.com\/vehicles\/starship\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Starship<\/a>. Nach Angaben des Unternehmens sind die mit Falcon 9 gestarteten V2-Satelliten etwas kleiner, weshalbsie als \u201eV2 Mini\u201c bezeichnet werden. SpaceX wies allerdings auch darauf hin, dass ein V2-Mini-Satellit trotz des Namens eine viermal h\u00f6here Kapazit\u00e4t hat als seine Vorg\u00e4nger.<\/p>\n\n\n\n<p>Bisher erstreckt sich das <a href=\"https:\/\/www.fcc.gov\/document\/fcc-authorizes-spacex-provide-broadband-satellite-services\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">von SpaceX-Satelliten verwendete Breitband<\/a> auf Ka- und das Ku-Band, um Internetdienste anzubieten. Laut dem Institute of Electrical and Electronics Engineers (IEEE) nutzt das Ka-Band Frequenzen von 27 GHz bis 40 GHz und wird haupts\u00e4chlich f\u00fcr die Kommunikation mit Satelliten eingesetzt. Das Ku-Band reicht dagegen von 12 GHz bis 18 GHz.<\/p>\n\n\n\n<p>SpaceX nutzt jedoch auch das V-Band, also das Band zwischen 40 GHz und 75 GHz. Denn im vergangenen M\u00e4rz bat das Unternehmen die <a href=\"https:\/\/www.datacenterdynamics.com\/en\/news\/spacex-starlink-to-de-orbit-a-number-of-new-generation-satellites-after-experiencing-issues\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">FCC um Erlaubnis, V-Band-Nutzlasten auf den neuen Satelliten zu verwenden<\/a>, anstatt einer separaten Konstellation. SpaceX hat bei der FCC zudem beantragt, dass seine Flotte der zweiten Generation im V-Band betrieben werden darf.<\/p>\n\n\n\n<p>Das W-Band, das im Antrag von SpaceX an die ITU erw\u00e4hnt wird, belegt das Band zwischen 75 GHz und 110 GHz oberhalb des V-Bandes. Es wurde bereits im April 2021 von <a href=\"https:\/\/www.ericsson.com\/en\/news\/2021\/4\/ericsson-trials-w-band-as-5g-backhaul-spectrum\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Ericsson<\/a> und der Deutschen Telekom f\u00fcr den 5G-Backhaul getestet.<\/p>\n\n\n\n<p>Das W-Band wird als Verb\u00fcndeter der neuen High-Throughput-Satellitensysteme (HTS) angesehen, da es eine extrem gro\u00dfe Bandbreite bietet. Der Wechsel zu h\u00f6heren Frequenzen bringt jedoch auch Herausforderungen mit sich, da sich die Modellierung der Signalausbreitung in der Erdatmosph\u00e4re sehr komplex gestaltet. Denn atmosph\u00e4rische Verluste, Rauschen und Temperaturschwankungen sind im W-Band st\u00e4rker ausgepr\u00e4gt als bei niedrigeren Frequenzen wie den V-B\u00e4ndern.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-weitere-neuigkeiten\">Weitere Neuigkeiten<\/h2>\n\n\n\n<p>Eine weitere Neuheit von SpaceX ist <a href=\"https:\/\/direct.starlink.com\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">eine Seite<\/a> auf der Starlink-Website, die sich mit Telefondiensten befasst. Denn Starlink-Satelliten mit Direct-to-Cell-F\u00e4higkeiten, die mit aktuellen LTE-Telefonen kompatibel sind, sollen ab 2024 einen fl\u00e4chendeckenden Zugang zu Textnachrichten erm\u00f6glichen \u2013 von jedem Standort an Land oder in K\u00fcstenregionen. Sprach- und Datendienste sollen ab 2025 verf\u00fcgbar sein, ebenso wie die Konnektivit\u00e4t mit Ger\u00e4ten des Internets der Dinge (IoT) \u00fcber den LTE-Standard.<\/p>\n\n\n\n<p>Vor dem offiziellen Start des Dienstes ben\u00f6tigt SpaceX allerdings die Genehmigung der Federal Communications Commission (FCC). Hierbei handelt es sich um die US-Beh\u00f6rde, die f\u00fcr die \u00dcberwachung der Funkfrequenzen des Landes und die Zuweisung von Radio- und Fernsehkan\u00e4len, Telefondiensten und Pay-TV zust\u00e4ndig ist.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-antrag-auf-berichtigung\">Antrag auf Berichtigung<\/h2>\n\n\n\n<p>Die Starlink-Konstellation im Weltraum ist bereits so gro\u00df, dass sie Anlass zu <a href=\"https:\/\/www.fcc.gov\/document\/fcc-authorizes-spacex-provide-broadband-satellite-services\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">einem Bericht<\/a> \u00fcber m\u00f6gliche Risiken durch Satellitentr\u00fcmmer gegeben hat. Die Gefahr: Sie k\u00f6nnen aus dem Weltraum fallen und Menschen am Boden verletzen oder sogar t\u00f6ten. Aus dem Grund legte die US-Luftfahrtbeh\u00f6rde FAA (Federal Aviation Administration), die f\u00fcr die Genehmigung von Satellitenstarts zust\u00e4ndig ist, dem US-Kongress Anfang Oktober ein Dokument \u00fcber die Risiken vor. Daraus geht hervor, dass die SpaceX-Satelliten im n\u00e4chsten Jahrzehnt f\u00fcr 85 % der Bedrohungen f\u00fcr Menschen am Boden und in der Luftfahrt durch wieder eintretende Weltraumtr\u00fcmmer verantwortlich sein werden.<\/p>\n\n\n\n<p>So hei\u00dft es in der Studie: \u201eWenn die gro\u00dfe Konstellation wie erwartet weiter w\u00e4chst und die Tr\u00fcmmer der Starlink-Satelliten den Wiedereintritt \u00fcberleben, d\u00fcrfte bis 2035 alle zwei Jahre ein Mensch verletzt oder get\u00f6tet werden.\u201c In der Analyse wurde zudem berechnet, dass die Wahrscheinlichkeit, dass ein Flugzeug durch eine Kollision mit Weltraumm\u00fcll zum Absturz gebracht wird, bis 2035 bei 0,0007 pro Jahr liegen k\u00f6nnte. <\/p>\n\n\n\n<p>SpaceX hat dem Bericht in einem Schreiben vom 9. Oktober heftig widersprochen und die Behauptungen der FAA als \u201eabsurd, ungerechtfertigt und ungenau\u201c bezeichnet. Dar\u00fcber hinaus forderte das Unternehmen die Aufsichtsbeh\u00f6rde dazu auf, den Bericht zu korrigieren, wie CNN berichtete. In dem Schreiben erkl\u00e4rt SpaceX, dass seine Satelliten so konzipiert und gebaut sind, dass sie beim Wiedereintritt in die Atmosph\u00e4re vollst\u00e4ndig verschwinden. Nach Angaben des Unternehmens haben seit Februar 2020 insgesamt 325 Starlink-Satelliten die Umlaufbahn verlassen, ohne dass Tr\u00fcmmer gefunden wurden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>SpaceX hat bei der Internationalen Fernmeldeunion (ITU) einen Antrag auf den Betrieb einer Flotte von rund 30.000 Satelliten, verteilt auf 288 Umlaufbahnen, gestellt. Diese sollen in H\u00f6hen zwischen 350 km und 614 km platziert werden. Das Netz mit der Bezeichnung ESIAFI II soll W-Band-Frequenzen f\u00fcr feste und mobile Satellitendienste nutzen. Der Antrag wurde \u00fcber die&#8230;<\/p>\n","protected":false},"featured_media":13173,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","format":[],"category":[70],"tags":[],"company":[],"topic":[],"class_list":["post-13200","articles","type-articles","status-publish","has-post-thumbnail","hentry","category-network"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/network-king.net\/de\/wp-json\/wp\/v2\/articles\/13200","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/network-king.net\/de\/wp-json\/wp\/v2\/articles"}],"about":[{"href":"https:\/\/network-king.net\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/articles"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/network-king.net\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=13200"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/network-king.net\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/13173"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/network-king.net\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=13200"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/network-king.net\/de\/wp-json\/wp\/v2\/category?post=13200"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/network-king.net\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=13200"},{"taxonomy":"format","embeddable":true,"href":"https:\/\/network-king.net\/de\/wp-json\/wp\/v2\/format?post=13200"},{"taxonomy":"company","embeddable":true,"href":"https:\/\/network-king.net\/de\/wp-json\/wp\/v2\/company?post=13200"},{"taxonomy":"topic","embeddable":true,"href":"https:\/\/network-king.net\/de\/wp-json\/wp\/v2\/topic?post=13200"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}